* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Links
     Viel von der Wahrheit

* Letztes Feedback
   6.10.14 19:55
    Das ist gewiss nicht eng
   6.10.14 20:47
    Ich kämpfe schon lange d






Eis

Kalt und schön. Glitzernd und leblos. Faszinierend und gefährlich. Manchmal ist das Leben wie Eis. Es scheint wunderschön und glitzernd, doch es ist tückisch. Es ist kalt. Faszinierend und kalt. Und auf einmal ist das Leben nicht mehr als eine Hülle. Schillernd und schön. Und tückisch. Es verleitet und ihm zu trauen und wenn man sich zu weit vor wagt... Dann zerbricht es. Zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Lässt einen ins kalte Wasser stürzen. Und nur die starken tauchen wieder auf. Die Schwachen versinken, gehen unter, ertrinken. Sie geben auf. Eis schmilzt durch Zweifel, bricht leichter durch Angst. Nur die Starken leben weiter wenn das Eis bricht, wenn der Boden unter ihren Füßen verschwindet, sich die Erde unter ihnen auftut. ZU wem gehörst du? Zu den Starken? Zu den Schwachen? Kämpfst du wenn das Eis bricht? Irgendwann wirst du es erfahren Ich habe das Gedicht (ist das ein Gedicht?) vor langer zeit geschrieben und mir jetzt wieder ein wenig Gedanken drüber gemacht! Stärke und Schwäche sind zwei oft so zentrale Punkte im Leben...zumindest in meinem! Stark-Schwach ist bei mir und für mich selber schnell zu würdig und nicht-würdig geworden, jedenfalls für mich selber. Ich habe beschlossen, dass ich sollte ich schwach sein, nicht würdig wäre annerkannt zu werden! Ich habe vergessen, dass es nicht nur schwarz und weiß sondern so viel dazwischen gibt. Das sagt sich jetzt so leicht und ich verfalle viel zu schnell in alte Muster. Muster in denen ich mich selber als nicht würdig empfinde. Ich finde das ist ein passender Ausdruck: würdig sein... Ich habe versucht und versuche noch oft Anderen die Entscheidung mich zu mögen/zu respektieren abzunehmen und vergessen, dass ich dazu kein Recht habe. Aber es ist ziemlich leicht sich selber fertig zu machen! Ich denke mal, dass das ein typisch depressiver Gedankengang ist! Ich glaube eine Depression ist immer egoistisch, weil sich alles Denken auf sich selber und auf das eigene Leid konzentriert...ich will nicht von Selbstmitleid sprechen, weil eine Depression etwas so grausames und schmerzhaftes ist, dass es nicht verwunderlich oder verwerflich ist sich ganz in sich selber zurückzuziehen. Das Gefühl ist so einnehmend und allumfassend, dass ich und bestimmt auch viele Andere nichts anderes fühlen können, als den Schmerz. Schwäche ist ein seltsames Wort! Was ist eigentlich Schwäche? Ist Schwäche nachzugeben? Oder ist es gerade Stärke das ab und an zu tun? Viele Menschen neigen dazu sich selber Schwächen zuzuschreiben, die sie bei Anderen gar nicht als Schwäche definieren würden! Stark-Schwach. Gut-Böse. Schwarz-Weiß. Ist das nicht alles ein bisschen engstirnig?
6.10.14 19:49
 


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tobi / Website (6.10.14 19:55)
Das ist gewiss nicht engstirnig von dir.
Ich kämpfe auch mit schweren Depression. Aber ich komme allmählich daraus, in dem ich mich auf das Psitive in meinem Leben halte. Hört sich vielleicht blöd an, wirkt aber. Mein Glaube und meine Freunde geben mir Halt.
Depressionen sind sicherlich irgendwo ein wenig egozentrisch, aber darum geht es ja. Dein Geist macht auf etwas aufmerksam. Und das ist in der Regel eher ein Hilfeschrei!
Ich hoffe, dir hat das etwas geholfen, bleib stark!
Lg Tobi


(6.10.14 20:47)
Ich kämpfe schon lange damit und manchmal ist es hilfreich es aufzuschreiben!
Ich kenne das Gefühl aus einer Depression aufzuwachen und wieder hineinzustürzen!
Meine Freunde sind ein ganz zentraler Teil meiner Abwehr gegen die negativen Gefühle und Gedanken!
Ich wünsche dir ebenfalls viel Kraft und die Fähigkeit niemals das kämpfen aufzugeben!
Lg Claire

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung